Erläuterung
Nutzerbeteiligung |
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Ziel
der Gestaltung ist es, für die Nutzer des Kinder- und Jugend-Freizeitzentrums
attraktive Aufenthaltsorte im Freien zu schaffen. Es werden verschiedene,
parallel nutzbare Angebote für Sport und Spiel gemacht und durch
Möglichkeiten zum bewussten Naturerleben ergänzt.
Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben die Betreuer des KJFZ die
Anregungen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen gesammelt und
in einer Liste zusammengestellt. Ein Großteil aus dieser Liste konnte
in die Planung aufgenommen werden.
Grundidee
ist die Gliederung des Geländes in verschiedenartige, parallel nutzbare
Räume. In voneinander abgeschirmten, jedoch nicht vollkommen getrennten
Bereichen werden Akzente gesetzt: für sportliche und spielerische
Aktivitäten, um sich zu treffen, um Natur zu erleben, um sich zu
erholen.
Vor dem Hintereingang des Gebäudes wird eine halbkreisförmige
befestigte Platzfläche geschaffen, von der aus die wichtigsten Wegebeziehungen
abgehen: die Mittelachse und ein parallel zum Haus verlaufender Verbindungsweg.
Die Mittelachse führt geradlinig in den hinteren Teil des Grundstücks.
Ein Teil des eingeschlossenen Bereiches wurde asphaltiert und ist so für
vielfältige sportliche Aktivitäten wie Streetball, Handball,
Fußball, nutzbar. Dieser Teil wurde aus gestalterischen und praktischen
Gründen (Ballfang) um ca. 45 cm abgesenkt. Blockstufen aus Beton
führen entlang der Mittelachse und des äußeren Weges auf
das Feld hinunter.
Die
übrige Fläche wird als Wiese mit vielen Möglichkeiten zum
Spielen und Relaxen angelegt.
Links der Mittelachse entstand ebenfalls eine Asphaltfläche mit kleineren
Skateelementen (Fun-Box und Quarter-Pipe).
Das Gartenareal bleibt in seinen Grundstrukturen erhalten. Hier ist Raum,
um Beete anzulegen und Gemüse bzw. Materialien zur kreativen Gestaltung
selbst anzubauen.
Ergänzt wurde der Naturerlebnisraum durch einen Teich. Der Teich
wird an einer Seite von einer Mauerscheibe mit Sehschlitzen begrenzt,
durch die neugierige Besucher hindurchlugen können.
Zahlreiche anzupflanzende Bäume und Sträucher sowie gerade und
geschwungene Sitzmauern strukturieren das Gelände und schirmen die
einzelnen Erlebnisräume voneinander ab.
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