Erläuterung
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Die
städtebauliche Situation (hohe Bebauungsdichte) und die Entwicklung
auf dem Wohnungsmarkt führte seit 1995 im Greifswalder Ostseeviertel
Parkseite zu steigendem Wohnungsleerstand.
Im Wesentlichen sollen die guten städtebaulichen und infrastrukturellen
Faktoren des Wohngebietes erhalten und gestärkt werden. Durch die
Umbau- und Rückbaumaßnahmen sollen die derzeitigen Defizite
der Wohnqualität beseitigt werden, um den auch daraus entstehenden
Konflikten im Wohnmilieu entgegen zu wirken.
Der Entwurf stellt den groben Rahmen für alle generellen Eingriffe
und Maßnahmen im Wohnungsbestand, in der sozialen und technischen
Infrastruktur, im Verkehr sowie in der Freiraumnutzung dar.
Die architektonische Umsetzung des erarbeiteten städtebaulichen Leitbildes
soll das Ostseeviertel Parkseite zu einem attraktiven Stadtteil der Hansestadt
machen, der differenzierte Wohnformen in einem grünen Umfeld mit
guter Infrastruktur anbietet. Als entscheidende Leitsätze liegen
dem Rahmenplanentwurf zugrunde:
- Ausformung
und Gliederung der anonymen Wohnblocks in überschaubare und privatere
Nachbarschaften (3-6 Mietparteien im Regelfall)
- größere
Differenzierung des um ca. 30 % verringerten Wohnraumbestandes nach
Größe und Ausstattungsqualität für verschiedene
Einkommen und Haushaltsformen / besondere Berücksichtigung alters-
und behindertengerechten Wohnraumes
- Verbesserung
der städtebaulichen Qualität des Stadtteils in seinen baulichen
Proportionen durch Geschossreduzierungen (geringere Bebauungsdichte)
und gestalterische Differenzierung der Wohnbauten
- Erhöhung
der Freiraumqualität durch eine feinere Neugliederung und stärkere
Durchgrünung
- Ergänzung
der Verkehrsstruktur mit zusätzlichen Stellplatzangeboten und Straßenverbindungen
- Erhalt
der guten Dienstleistungsangebote und der sozialen Versorgungsangebote
/ Kindereinrichtungen
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