Die Marstallhalbinsel ist fester Bestandteil des Gesamtensembles der Schweriner Gartenlandschaft. Sie liegt, räumlich getrennt, aber in Sichtweite der weiteren Gartenteile nord-östlich des Schlosses. Die östlich des 1848 vollendeten Marstallgebäudes liegenden Flächen wurden wahrscheinlich ab 1850 als Landschaftsgarten gestaltet.
Das historische Wegenetz wurde in Form wassergebundener Wegedecken wiederhergestellt und bauliche Eingriffe zurückgebaut, um den Marstall wieder in seiner ursprünglichen Form erlebbar zu machen.
Der zentralen Marstallhalle wurde eine Platzfläche vorgelagert. In dieser liegt die ehemalige Pferdeschwemme, die in ihren Abmessungen durch einen Granit-Tiefbord in der Platzfläche verdeutlicht wurde.
Der Baumbestand, der den räumlichen Eindruck der Halbinsel im Wesentlichen prägt, wurde aus denkmalpflegerischer und verkehrstechnischer Sicht überarbeitet und durch Baumneupflanzungen in seinem Charakter gestärkt.
Die Uferlinie wurde neu befestigt. Das Denkmal von Friedrich Franz III. in Form einer halbkreisförmigen, steinernen Sitzbank mit einer Büste des Herzogs ist nicht mehr vorhanden und wurde stattdessen durch eine halbkreisförmige Platzfläche veranschaulicht..
Die bestehende Situation des denkmalgeschützten Ensembles Marstall und Marstallhalbinsel wurde denkmalgerecht überarbeitet und zu Ausstellungsflächen für die Bundesgartenschau 2009 umgestaltet.
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3,5 ha