| Erläuterung |
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Die
Teilflächen der Bundesgartenschau, die in direkter Beziehung zum
Schweriner Schloss stehen, sollen in ein gärtnerisches Gesamtkonzept
eingebunden werden, das die historische und kulturelle Identität
des Ortes berücksichtigt.
Dabei erhalten die drei Garten-Teilbereiche jedoch eine eigenständige
und einprägsame Grundstruktur:
Im GARTEN DES 21. JAHRHUNDERTS wird die barocke Form des Schlossgartens
in eine amorphe Struktur aufgelöst, die den geradlinigen und starren
Linien entgegentritt und einen zusammenhängenden Gartenkomplex unterschiedlicher
Stilrichtungen schafft.
Funktional steht eine flexible und an sich ändernde Rahmenbedingungen
anpassbare Grundstruktur im Vordergrund. Durch die Aufteilung des Gesamtgeländes
in einzelne eigenständige "Inseln" wird dies ermöglicht.
Der ehemalige KÜCHENGARTEN wird in Anlehnung an die historische,
formale Struktur in streng gegliederte Gartenräume unterteilt.
Der Bereich der MARSTALLHALBINSEL dient in seiner eleganten und trotzdem
zurückhaltenden, wiederhergestellten historischen Form als Bühne
für Kunst im öffentlichen Raum.
Die einzelnen Teilbereiche treten an drei zentral um das Schloss angelegten
Bastionen miteinander in Beziehung. Dadurch wird die inselartige Struktur,
die den GARTEN DES 21. JAHRHUNDERTS charakterisiert, auch übergeordnet
erneut aufgegriffen. Die Bastionen kehren den abschirmenden Charakter
der Schlossbastionen um und weisen hinaus in die Gärten. Den Besuchern
bietet sich über die Bastionen zusätzlich die Möglichkeit,
die verschiedenen Bereiche schnell und unkompliziert mit einem Bootsshuttle
zu erreichen. Des Weiteren öffnet sich ihnen auf diesen Fahrten einer
der attraktivsten Blicke auf die Altstadt Schwerins.
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Wettbewerb:
Wettbewerbspartner:
Jahr:
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BUGA
2009 Schwerin, "Gärten der Jahrhunderte"
freiraumplanerischer, städtebaulicher Ideenwettbewerb mit vorgeschaltetem
Auswahlverfahren
Städtebau und Architektur:
Andreas Rossmann, Schwerin
Realisation:
Jan Reinschmidt,
Manuel Rex
2002
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