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BUGA 2009
Hopfenbruchpark
Entwurf Hopfenbruchpark
Erläuterung

Ziel des Entwurfes ist es, eine dynamisch Parkanlage zu schaffen, die unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht wird und in ihrer Nutzung wandelbar ist. Die Flächen können je nach finanziellen Möglichkeiten intensiv bis extensiv entwickelt werden.

Der Park erhält eine klar definierte keilförmige Fläche, die intensivere Nutzungen aufnimmt. Eine an den Güterschuppen angelehnte Achse bildet die Grenze zum extensiven Parkteil, wo die natürliche Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes im Vordergrund steht - die Stadt geht über in den Naturraum.
Schwerin als "Stadt der sieben Seen" wird durch 7 künstliche Wasserflächen im BUGA-Parkbereich thematisiert (Thema: 7 SEEN - 7 WASSER)

Städtebauliche Leitidee
Die Flächen nördlich der Beltz-Straße werden parallel zu dem in West-Ost-Richtung verlaufenden Teilstück der Straße unter Einbeziehung des Mittelwegs entwickelt und über eine Achse von der Beltz-Straße erschlossen.

Es erfolgt eine klare Teilung in Flächen zum Wohnen westlich der Erschließungsachse und Gewerbefläche östlich der Achse, die einen Puffer zu den intensiv genutzten Flächen des Parkes mit der Festwiese bilden. Als Binde- und Übergangsglied dient das ehemalige Verwaltungsgebäude.
Die Wohnbebauung erfolgt in Nord-Süd Richtung und nimmt in ihrer Dichte zu den Kleingärten hin ab.
Die Gewerbeflächen sind West-Ost ausgerichtet und leiten mit den ebenso verlaufenden Straßen zum Park über.

Leitidee Park
Das Parkkonzept basiert zum einen auf der Lage der Fläche auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände sowie zum anderen auf der Lage zwischen Stadtraum und Natur.
Auf die ehemalige Nutzung wird an einigen Stellen z. B. durch die Gleise, den Güterschuppen oder die rollenden Gärten aufmerksam gemacht, ohne den Park mit Schienensträngen zu überfrachten.
Der Übergang von Stadtraum zur Natur-Landschaft mit dem Medeweger See zeigt sich in der Abnahme der Intensität der Nutzungen: vom Obotritenring mit den PKW-Stellplätzen über den Festplatz, gärtnerische Flächen (in der Nachnutzung Wiesenflächen) und Sukzessionsflächen.
Der intensive Teil des Parks erhält eine klare räumliche Trennung durch den Obotritenring im Süden, die Hangkante zu den Gewerbeflächen im Westen sowie einer den Güterschuppen tangierenden Achse im Osten. Die Achse wird durch ehemalige Gleise definiert, bildet so eine deutliche Kante zum sich anschließenden extensiven Parkbereich und führt hinauf auf den Ablaufberg mit dem Tor zur Landschaft.

Fotomontagen Fotomontagen

Wettbewerb:


Wettbewerbspartner:





Jahr:

BUGA 2009 Schwerin, "Hopfenbruchpark"
freiraumplanerischer, städtebaulicher Ideenwettbewerb

Städtebau und Architektur:
Andreas Rossmann; Schwerin

Realisation:
Jan Reinschmidt, Manuel Rex

2003

   
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© PROSKE & STEINHAUSEN | Stand: November 2004
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