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Ziel des Entwurfes ist es, eine dynamisch Parkanlage zu schaffen, die
unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht wird und in ihrer Nutzung
wandelbar ist. Die Flächen können je nach finanziellen Möglichkeiten
intensiv bis extensiv entwickelt werden.
Der Park erhält eine klar definierte keilförmige Fläche,
die intensivere Nutzungen aufnimmt. Eine an den Güterschuppen angelehnte
Achse bildet die Grenze zum extensiven Parkteil, wo die natürliche
Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes im Vordergrund
steht - die Stadt geht über in den Naturraum.
Schwerin als "Stadt der sieben Seen" wird durch 7 künstliche
Wasserflächen im BUGA-Parkbereich thematisiert (Thema: 7 SEEN - 7
WASSER)
Städtebauliche
Leitidee
Die Flächen nördlich der Beltz-Straße werden parallel
zu dem in West-Ost-Richtung verlaufenden Teilstück der Straße
unter Einbeziehung des Mittelwegs entwickelt und über eine Achse
von der Beltz-Straße erschlossen.
Es
erfolgt eine klare Teilung in Flächen zum Wohnen westlich der Erschließungsachse
und Gewerbefläche östlich der Achse, die einen Puffer zu den
intensiv genutzten Flächen des Parkes mit der Festwiese bilden. Als
Binde- und Übergangsglied dient das ehemalige Verwaltungsgebäude.
Die Wohnbebauung erfolgt in Nord-Süd Richtung und nimmt in ihrer
Dichte zu den Kleingärten hin ab.
Die Gewerbeflächen sind West-Ost ausgerichtet und leiten mit den
ebenso verlaufenden Straßen zum Park über.
Leitidee
Park
Das Parkkonzept basiert zum einen auf der Lage der Fläche auf dem
ehemaligen Güterbahnhofsgelände sowie zum anderen auf der Lage
zwischen Stadtraum und Natur.
Auf die ehemalige Nutzung wird an einigen Stellen z. B. durch die Gleise,
den Güterschuppen oder die rollenden Gärten aufmerksam gemacht,
ohne den Park mit Schienensträngen zu überfrachten.
Der Übergang von Stadtraum zur Natur-Landschaft mit dem Medeweger
See zeigt sich in der Abnahme der Intensität der Nutzungen: vom Obotritenring
mit den PKW-Stellplätzen über den Festplatz, gärtnerische
Flächen (in der Nachnutzung Wiesenflächen) und Sukzessionsflächen.
Der intensive Teil des Parks erhält eine klare räumliche Trennung
durch den Obotritenring im Süden, die Hangkante zu den Gewerbeflächen
im Westen sowie einer den Güterschuppen tangierenden Achse im Osten.
Die Achse wird durch ehemalige Gleise definiert, bildet so eine deutliche
Kante zum sich anschließenden extensiven Parkbereich und führt
hinauf auf den Ablaufberg mit dem Tor zur Landschaft.
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